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Straßenverkehr führt zu kardiovaskulären Erkrankungen



Auf Basis früherer Erkenntnisse konzentrierten sich die Forscher auf Partikel, die kleiner als 2,5 Mikrometer sind und die sich tief in der Lunge ablagern. Sie fanden heraus, dass diese Partikel von verschiedenen Quellen stammten, die aufgrund bestimmter Elemente identifiziert werden konnten. Silizium und Aluminium stammten von einer abgenutzten Straßenoberfläche, eine weitere Quelle war der Verschleiß mechanischer Fahrzeugteile, der eisen-, chrom- und titanhältige Partikel produzierte. Benzinverbrennung führte zum Auftreten von Benzol und Kohlenmonoxid, weiters war das Niveau von Kupfer-, Schwefel- und Aldehydteilchen erhöht. Der Herzrhythmus der Fahrer wurde während und nach ihrer Fahrten gemessen. Zusätzlich wurden Blutproben entnommen, um Entzündung und Gerinnung zu beobachten.

Das Ergebnis der Studie war, dass Verkehr, bei dem sich die Geschwindigkeit immer wieder veränderte, den signifikantesten Einfluss auf die kardiovaskuläre Gesundheit der Versuchsobjekte hatte, in Form von entzündeten Zellen und Proteinen, einer Aktivierung der Blutgerinnung und einem variablen Herzrhythmus. Es war den Forschern jedoch nicht möglich, genau festzustellen, wie eine einzelne Quelle auf ein Symptom wirkte. Experten gehen von 800.000 jährlichen Todesfällen weltweit aus, die auf die Verschmutzung durch den Straßenverkehr zurückzuführen sind.

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Datum:14.12.2004
Quelle:pte Schweiz
ID:2366

 

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