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Testbericht Yamaha FZS Fazer 1000 Bj. 2003

Testbericht von: Bernd Kreimeier
Gesamtwertung:
Technik:
Verarbeitung:
Zuverlässigkeit:
Fahreigenschaften:
Preis/Leistungsverhältnis:
Würdest Du das
Motorrad nochmal kaufen?:
Ja
Vorteile: Zu fast allem bereit und einsetzbar,von 125 im ersten,bis 30 im sechsten (ohne ruckeln und Kettenschlagen)
Nachteile: Die Instrumentesitzen im Sichtbereich des Kinnschutzes
Beschreibung: Im Mai 2005 gekauft,bisher knapp30000 km gefahren,habe ich bis jetzt keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ob mit den Kumpels beim Rasen oder extrem niedertourig bei Minusgraden, die Fazer macht´s. Bei 1250 Umdrehungen im sechsten, was ungefähr Tempo 30 entspricht, zieht sie ohne Mucken auch bei völlig offenem Gasschieber zügig durch.
Ich habe in den letzten 2,5 Jahren ca. 35 Maschinen probegefahren, von der MV-Brutale über die grossen GS bis zur Pan war eigentlich alles dabei. Wenn man von der MV oder Tuono kommt, dann sitzt man erstmal wie auf einem Sofa und merkt erstaunlich den Radstand und die Wohlfühlbank. Von der Scura oder Pan kommend, fühlt sich die Fazer eher Kurvengierig an.
Zu den Bremsen muß ich nicht viel sagen, die einzige welche mir (subjektiv) gleichwertig erscheint, ist die der neuen K1200S.
Bei den Reifen habe ich zu Michellins Pilot Road gewechselt,die mir ein etwas sichereres Feeling vermitteln, obwohl ich mit den ME-Z4 ausser auf Bitumen und Rollsplitt nie von der Linie kam. Der hintere Reifen hält recht ordentlich durch, zwischen 4500 und 8000 km, je nach fahrweise.
Beim durchschnittlichen Spritverbrauch liege ich bei ca. 6 Litern, wobei die Extrema bei 5 und 9.5 Liter liegen.
Oelverbrauch scheint es nicht zu geben und die erste Kette ist auch noch in sehr ordentlichem Zustand.

Da das Motorrad für mich kein Spaßobjekt sondern ein nütziches Mittel zum Zweck (40km zur Arbeit und retour)ist,muß es folglich bei diesem "Zweck" Spaß machen. Und das tut es enorm. Die Route umfasst ein Stück Weinstrasse, eine neue Landstrasse und einige Kilometer "freie" Autobahn. Auf jedem dieser Teile kannst du König sein, ob es das souveräne Überholen auf der Landstrasse ist, das schnelle Kurvenfahren oder aufrecht sitzend mit 240 über die Bahn geht, die Fazer macht`s. Längere Dauertempi zwischen 160-180 km sind locker drin. Und auch mit einer Textiljacke und Rucksack bei 260(dann allaerdings liegend) zieht sie ohne Unruhe ihre Bahn. Mit Holzcloggs,T-Shirt und Tempo 100 durch den Wald ist aber auch ein Genuß.

Was mir anfänglich als unmöglich erschien ist nun doch eingetreten. Vor einigen Wochen fuhr ich die neue R1 und seitdem wünsche ich mir manchmal deren 30 PS stärkeren Motor für mein Krad.

Resümee:Die Fazer ist einfach ein Motorrad, zwei Räder, Tank, Sitzbank und Motor (kein Geschnörkel, nichts überflüssiges)aber was für eins!!























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