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Testbericht Triumph Daytona 9551 Centennial Bj. 2002

Testbericht von:
Gesamtwertung:
Technik:
Verarbeitung:
Zuverlässigkeit:
Fahreigenschaften:
Preis/Leistungsverhältnis:
Würdest Du das
Motorrad nochmal kaufen?:
Ja
Vorteile: sehr handlich / genug Power / schöner Sporttourer /
Nachteile: Leistungsmanko im Drehzalkeller im Vergleich zur
Beschreibung: Unser Einstieg in Motorradtests beginnt mit der Triumph Daytona. Die Daytona wurde 1996 erstmalig vorgestellt. Als unverkennbares Zeichen konnte man sich sofort den außergewöhnlichen Leichtmetallrahmen einprägen und den charakteristischen Sound des damals sehr drehmomentstarken Dreizylinders.

In den letzten Jahren hat sich an der Daytona einiges verändert. Aus der T595 wurde 1999 die 955i. Alleine durch das Design unterschied sich die Daytona schon stark von den japanischen Supersportlern. Die neue Daytona nähert sich besonders im Frontbereich stark dem Design der japanischen Supersportler. Nachdem dann auch die Einarmschwinge aus Handling- und Gewichtsaspekten (3kg) einer konventionellen Schwinge weichen musste, beklagten sich einige Fahrer der Triumph-Fangemeinde. Geblieben ist der einzigartige Sound des Dreizylinders, obwohl der lange Endschalldämpfer nicht danach aussieht.

Wie schon beim Vorgängermodell startet die Daytona problemlos. Der Sitzkomfort ist sowohl für Fahrer, wie auch für Beifahrer sehr gut und nicht mit den meist spärlichen Sitzpolstern japanischer Konkurrenz zu vergleichen. Im Drehzahlbereich zwischen 2000 und 5000 U/min ist die Daytona noch sehr brav, darüber sind die 147 PS schon zu erahnen und bestätigen sich mit erneutem Schub über 8000 u/min. Bei zügigen Landstrassenfahrten ist ein deutliches Handlingplus im Vergleich zum Vorgängermodell zu spüren. Die Laufruhe des Motors und die Grundabstimmung des Fahrwerkes sorgen für stressfreien Spaß in jeder Situation. Der Windschutz und der Sitzkomfort sind besonders bei längeren Autobahnfahrten sehr angenehm. Die Vorderradbremse ist nach wie vor eine Wucht.

Im Rahmen der Tests besuchten wir auch Oschersleben und hatten die Möglichkeit uns in diesem Bereich ein Bild zu machen. Hier kommen die Federelemente auf jeden Fall an Ihre Grenzen. Die Gabel ist, wie schon beim Vorgänger, zu weich und die Hinterhand beginnt beim kräftigen Beschleunigen aus Kurven zu pumpen. Sicherlich betrifft dies nicht den gelegentlichen Rennstreckenfahrer, sondern eher den rennerfahrenen Piloten.

FAZIT

Ein Motorrad das in allen Situationen richtig Spaß macht. Leider fehlt der brachiale Druck im Drehzahlkeller, welcher der Gesamtleistung und besonders der Leistung im oberen Drehzahlbereich weichen musste. Trotzdem ist die Daytona alleine durch den Dreizylinder und den Rahmen nicht mit Serienbikes aus Japan zu verwechseln. Es ist und bleibt halt ein Bike von der Insel mit besonderer Ausstrahlung.







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